Die Riester-Rente


Die Riester-Rente ist eine, private oder betriebliche, und auf freiwilliger Basis, erwirtschaftete Altersvorsorge. Zulässig sind dabei Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenrenten.


Sie ist wohl die bekannteste Variante einer Rente mit staatlicher Förderung und wurde nach dem damaligen Bundesminister für Arbeit und Soziales benannt. Sie zeichnet sich durch zwei Förderungen aus, die zum einen aus einer Zulage und zum anderen aus einer Steuerersparnis bestehen.


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In der Einzahlungsphase werden Beiträge in bestimmte, vom Gesetzgeber als Förderfähig anerkannte, Sparformen eingezahlt. Dazu gehören z.B. Banksparpläne, private Rentenversicherungen, fondsgebundene Rentenversicherungen, Fondssparpläne sowie Pensionsfonds, Pensionskassen und Direktversicherungen.

Die freiwillige Altersvorsorge wird durch den Staat subventioniert. Er subventioniert sie durch eine Altersvorsorgezulage bzw. durch einen Sonderausgabenabzug, der eine steuermindernden Wirkung hat. Die Altersvorsorgezulage fließt dabei nicht direkt an den Beitragszahler sondern in den Vertrag.

Die Zulagen gibt es in Form der Grundzulage und der eventuell auch in Betracht kommenden Kinderzulage. Die Grundzulage beträgt 154 Euro pro Person und Jahr und wird jährlich dem Vertragsguthaben zugeführt.

Anspruch auf die Kinderzulage haben all diejenigen, die für ein oder mehrere Kinder kindergeldberechtigt sind. Die Kinderzulage wird auch jährlich und pro Kind bezahlt und beträgt 185 Euro beziehungsweise 300 Euro für alle Kinder, die ab 2008 geboren wurden.

Neben diesen Zulagen können bis zu einem Gesamtbetrag von jährlich 2.100 Euro, also 175 Euro im Monat, die Beiträge zu 100 % als Sonderausgaben in der Steuererklärung geltend gemacht werden.

Ein weiterer Vorteil der staatlich geförderten Altersvorsorge ist der Insolvenzschutz sowie das Verbot einer Verpfändung oder Übertragung des Vertragsguthabens.Sprich das angesparte Kapital ist ist vor Hartz IV sicher.

Allerdings darf die Rente erst frühestens mit Vollendung des 62. Lebensjahres ausgezahlt werden. Diese Fakten führen dazu, dass einem das angesparte Geld wirklich als Extrarente im Alter zur Verfügung steht und nicht schon vorher ausgegeben wird.

Ausnahme ist die vorzeitige Verwendung des Geldes für den Erwerb einer selbst genutzten Immobilie, die ihrerseits als Altersvorsorge dient.

Wichtig zu wissen ist die Regelung, dass im Gegenzug zur steuerlichen Bevorzugung in der Beitragsphase die Leistungen im Alter zu 100 % versteuert werden müssen. Zudem muss die Altersvorsorgezulage beantragt werden. Wird sie vier Jahre lang nicht durch einen Antrag abgerufen, verfällt der Anspruch.


Zur Vereinfachung des Verfahrens. wurde der so genannte Dauerzulagenantrag eingeführt. Dadurch wird der Anbieter bevollmächtigt die Altersvorsorgezulage zu beantragen, ohne für jedes Mal die Zustimmung des Versicherten einholen zu müssen. (Stand 12/2015)


Vorteile der Riester Rente


Hohe staatliche Förderung
Zusatzrente mit lebenslanger Auszahlung
Garantierte Leistungen
Rentenbeginn flexibel
Hartz 4-sicher

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